Jürgens-Bastelarbeiten

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Hier wird gezeigt

wie man mit Acrylfarben

Fahrzeuge Altert....

das Vidio ist nicht von mir.

Das Altern mit Acryl- und Pulverfarben ist diesmal mit Salz anstelle von Zucker besser gelungen.

 

 

Maschinenbau in 1:87

Bemerkungen

Für meine Fabrik brauchte ich noch unzählige Maschinen für die Inneneinrichtung der verschiedenen Metall-Werkstätten. Hier teure Teile einzukaufen wäre gerade im frühen Stadium meiner Firmengründung, wo man viel Kapital braucht, nicht drin gewesen. Außerdem ließ es mein Ehrgeiz nicht zu hier auf gekaufte Bausätze zurückzugreifen, weshalb ich die Maschinen für meine Werkstatt selbst fertigte. In diesem Beispiel wird der Bau einer Drehbank Schritt-für-Schritt gezeigt.


Das Grundgerüst, sozusagen der "Guss-Rahmen" für die Maschine entsteht aus dünnem Sperrholz, das mit Kartonstreifen noch etwas "Profil" erhält. Alles wird gut in Form geschliffen und mit dünnflüssigem Klebstoff "gehärtet". Weitere Teile aus der berühmten Bastelkiste liegen schon bereit.
Die Drehbank benötigt nun noch ein Spannfutter, welches aus einer Autofelge entsteht, sowie einen Schlosskasten mit Werkzeugschlitten (hier ein Weichenmotorgehäuse mit feinen Kunststoffprofilen) und einen Reitstock aus einem Gießlingsrest. Der Filigranität sind hier keine Grenzen gesetzt. In meinem Fall reichte diese Detaillierung hinsichtlich dem Einsatzort der Maschine jedoch aus.
Die Maschine wird nun noch im typischen Industriegrün lackiert. Aber auch eine dunkelblaue oder eisengraue Lackierung wäre denkbar. Anschließend kann sie noch mehr oder weniger stark mit schwarzbraunen Tönen, die Rostansätze und Schmieröl darstellen gealtert werden. Besonders überzeugend wirkt es, wenn man noch feine Metallspäne in die noch feuchte Farbe streut, um Spanablagerungen darzustellen.
Mit dieser Technik kann man generell jede Maschine nachbauen. So entstanden in meiner Fabrik schon 2 Drehbänke, 2 Fräsmaschinen, 2 Ständerbohrmaschinen, 2 Metallbandsägen, eine Abkantbank und eine 10t-Presse. Auch die größeren Maschinenanlagen wie die hier zu sehende Fräsanlage entstanden in dieser Bauweise aus einem mehrschichtigem Sperrholzgrundgerüst mit angesetzten Hydrauliktanks, Zuleitungen, Schaltern, Feuerlöscher, Bedienpult und Geländern aus der Restekiste.

 

Hecken selbst herstellen

Bemerkungen

Hier zeige ich, wie man mit minimalem Zeit- und Materialeinsatz brauchbare Hecken in H0 herstellen kann. Ausgangsmaterial sind Estrich-Randstreifen, die ich noch als Rest vom eigenen Häuslebau übrig habe. Dieses Material gibt es in unterschiedlichen, aber leider keinesfalls natürlichen Farben, es ist dafür aber hoch flexibel und lässt sich nachher als Hecke in jeder beliebigen "Kurve" verpflanzen. Ich schneide daraus Streifen in der Höhe der späteren Hecke. Dann wird der Streifen satt mit olivgrüner Dispersionsfarbe vorgestrichen. In die noch frische Farbe kann man dann bereits eine erste Schicht Flocken einbringen und bei Bedarf nach dem Trocknen mit verdünntem Weissleim nachbeflocken und verdichten. Die beiden Beispiele zeigen eine hellere Buchenhecke (mit Faller-Laub) und eine dunklere immergrüne Hecke, die mit Heki-Laub beflockt wurde. Verplanzt wird die Hecke nachher mit UHU Kraft.


 

Modellautos in Originalfarbe lackieren.

Bemerkungen

Vermutlich geht es vielen Modellbahnern so, daß sie gerne ein bestimmtes Fahrzeugmodell in einer ganz bestimmten Farbe hätten.


Zunächst muß man das Modell vooorsichtig zerlegen
Am besten befestigt man die Karosserie mit etwas Heißkleber oder einem Stückchen Powerstip auf einem Holz o.Ä. Muß nicht von Tesa sein und den gibt's auch etwas preisewerter im Baumarkt als Meterware - auch von Tesa, wird meist als Montageband für Spiegelkacheln geführt.
Die Originalfarbe kommt vom Autohändler, bzw Vertragswerkstatt. Der Lakstift zur Reparatur von kleinen Lackschäden kommt hier zum Einsatz. Aber bitte nicht mit dem Originalpinsel arbeiten. Ich habe den Pinsel des Lackstiftes auf eine Unterlage gelegt, und dann mit einem kleinen Pinsel, die Farbe aufgenommen, die am Schaft und an den Borsten hing. Auch abgetropfte Farbe kann man verwenden. Auf jedenfall muß man darauf achten, daß man die Öffnungen für die Lampen nicht zuschmiert. :-)
Natürlich gehört beim perfekten Modellbau auch ein Kennzeichen ans Auto. :-)


Ladegut (fast) zum Nulltarif

Bemerkungen

Ich finde auf einer Modellbahn sollten nur in begründeten Ausnahmefällen unbeladene Waggons herumfahren ;) Außerdem ist das Basteln von Ladegut auch für den "Wochenend-Modellbahner" gut geeignet, da es schnell geht und in den meisten Haushalten quasi zum Nulltarif möglich ist. Deshalb habe ich hier mal ein paar Basteltipps und Anregungen für Ladegut in H0 zusammengestellt, die ich bereits gebaut habe. Fortsetzung folgt...


sehr einfach zu "bauen" ist die Holzbeladung, man braucht nur einen (oder mehrere) etwa gleich dicke gerade Stöcker, die in die passende Länge geschnitten werden.
Mit Schere, Feile, Farbe, einem Gestell aus langen Streichhölzern und ein bisschen Garn wird aus einem Überraschungsei ein verrosteter alter Tank.

Mit Schere, Feile, Farbe, einem Gestell aus langen Streichhölzern und ein bisschen Garn wird aus einem Überraschungsei ein verrosteter alter Tank.
Das hier sind Platten, hergestellt aus dem Kunststoffband, das häufig um Pakete gespannt ist. Auf eine Holzunterkonstruktion (ähnlich einer Palette, hab ich aus dünnem Holz hergestellt) wird abwechselnd eine Schicht zurechtgeschnittenes Band und dünne Streichhölzer als Abstandhalter geklebt. Zuletzt habe ich noch einen Streifen Tesa-Film silber angemalt, in Streifen geschnitten und drumherum geklebt. (Diese Idee hab ich aus der MIBA 08.09)
Die Zahnrädchen aus den Korrekturrollern lassen sich, mit Rostfarbe angemalt sehr gut als verschrottete Industrie-Zahnräder etc. zweckentfremden. Auch hier habe ich das Gestell aus langen Streichhölzern gebastelt.
Aus rostfarben angesprühtem, zusammengerolltem Drahtgeflecht wird ... zusammengerolltes Drahtgeflecht, nur größer ;)
Im Baumarkt (beim Elektrikerbedarf) bekommt man solche Rohre (meterlang!) für Centbeträge, auf die richtige Länge gekürzt, mit entsprechenden Farben angemalt, mit Ladegestell versehen und, wie ich es hier gemacht habe, mit übrig gebliebenen Aufklebern aus Revell-Bausätzen beklebt wird daraus richtig schönes Ladegut.
Das hier war schon Ladegut, nur das ich es von einem Spielzeug LKW genommen, besprüht und auf die Bahn verladen habe.
Für dieses Schrott-Schüttgut habe ich verschiedene Spritzlinge von Plastik-Bausätzen mit der Zange zerstückelt. Als Untergrund diente ein passend zurechtgeschnittener Styrodur-Block, der auf der Oberseite leicht abgerundet und mit Rostfarbe bemalt werden sollte, damit keine hellen Stellen durchschimmern. Dann habe ich ihn auf der Oberseite mit Leim eingestrichen und die Schnipsel draufgestreut, danach sollte man noch einmal einzelne Schnipsel gezielt in ecken und Lücken sezten, damit der wagen richtig "voll" aussieht, nach dem Trocknen kann auch der Rest rostfarben (oder wie auch immer) angemalt werden, anschließend habe ich noch die Graniertechnik angewendet um das Ganze nicht so langweilig aussehen zu lassen.

Kleine Baugrube

Bemerkungen

Materialien: Filmdose, div. Stücke Kabel in unterschiedlichen Dicken, Noch- Graskleber und je nach belieben Schotter. Die Filmdose habe ich mit Löchern für die Kabel versehen und diese eingeklebt. Dann wurde der Schotter aufgetragen und die unter die Platte geklebt wo schon ein Loch hinein gebohrt war. Ein paar Figuren und ein kleiner Bagger. Die Baugrube wird mit einem Arbeitszaun gesichert.


Graskleber von Noch, div. Kabel und eine halbierte Filmdose. Ausserdem noch ein Dixie Klo.
 
 
 
Wie von mir gewohnt habe ich mich der Kritik gestellt und versucht zu verbessern. Leider ist es mir nicht gelungen das Bauloch eckig zu gestalten, aber doch etwas unförmiger.
Neu ist z. B. der Bagger und der Erdhaufen. Für den Aushub habe ich mal eben einen Blumentopf um etwas Blumenerde erleichtert und Gras mit Steinen der Fa. Noch gestreut.
Ich für meinen Teil finde das der Erdhaufen doch realistischer ausschaut als der vorherige. Die Büsche habe ich von Haselnusssträuchern der Fa. Faller zurechtgestutzt.

 


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